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Die Arbeitsbereiche des Hütteningenieurs sind überaus
vielfältig. Sie reichen von der Aufbereitung der Erze,
über die Erschmelzung der Metalle, Gestaltung der Eigenschaften
metallischer Werkstoffe, bis zur Formgebung der Metalle.
Metall- und Legierungsherstellung
Mit Hilfe verschiedenster pyro- und hydrometallurgischer Verfahren,
wie Schachtofenprozeß, Konverter oder Elektrolyse, werden
aus den aufbereiteten und metallisch angereicherten Erzen
Rohmetalle hergestellt. Durch Zugabe entsprechender Legierungselemente
in der flüssigen Phase oder durch Einsatz geeigneter
thermischer Verfahren im festen Aggregatzustand werden die
geforderten Eigenschaften, wie Festigkeit, Zähigkeit,
Korossionsbeständigkeit etc., eingestellt.
Metallweiterverarbeitung
Die Formgebung der Metalle, vom Aluminium bis zum Stahl, erfolgt
einerseits durch Abguß des flüssigen Metalles in
verschiedene Formen und andererseits durch plastische Formgebung
beim Walzen, Schmieden, Pressen udgl. Mit diesen Verfahren
läßt sich eine Vielzahl von metallischen Produkten,
vom Profilstab, über Bleche, Rohre und Drähte, bis
hin zu komplizierten Gußteilen herstellen.
Aufgabenbereiche
Der Hütteningenieur ist sowohl mit der Entwicklung und
Erforschung neuer Herstellungsverfahren für die einzelnen
Produktionsschritte zur Fertigung metallischer Produkte, wie
auch für die Auslegung, Planung, Gestaltung und Kontrolle
des technischen und wirtschaftlichen Produktionsablaufes und
auch der Eigenschaften der Erzeugnisse befaßt. Auch
die Untersuchungen von Ursachen für Materialschäden
und Möglichkeiten zur künftigen Vermeidung liegen
im Aufgabenbereich des Hütteningenieurs.
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