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Mit dem verstärkten Bezug auf und für die Umwelt
fordert das "neue Bauen" die gesamte Wissenspalette
des Bauingenieurs. Vor allem die übergreifende Betrachtungsweise
wird immer wichtiger. Der hohe Ausbildungsgrad des Ziviltechnikers
spielt damit eine immer wichtigere Rolle.
Umweltgerechtes Bauen
Hiebei sind insbesondere im Straßen- und Schutzwasserbau
umwelttechnische Sanierungsprojekte, aber auch umweltverträgliche
Neubauten eine große Herausforderung. Der umfassende
Ausbau der Eisenbahn sowie die Entwicklung von integralen
Verkehrskonzepten liegen ebenso auf dieser aktuellen "UMWELTSCHIENE".
Qualitative Betrachtung
Klassische Ingenieurbauwerke wie Brücken, Tunnels und
Kraftwerke müssen in ein wesentlich weiteres Betrachtungsspektrum
gebettet werden. Im Grundbau werden nicht mehr nur Aussagen
über die Tragfähigkeit des Baugrundes verlangt,
sondern es sind auch qualitative Betrachtungen, das Verhalten
des Bodens gegenüber Verschmutzungen bzw. deren Verhinderung
(z. B. bei Deponiebauten) Thema der Bearbeitung.
Funktionsfähigkeit unter schwierigen Bedingungen
Ein weites Gebiet ist der gesamte Bereich der Abfallwirtschaft,
in dem der Bauingenieur letztlich die Verantwortung für
die Funktionsfähigkeit der Bauwerke unter oft schwierigen
Bedingungen trägt. Siedlungswasserbau mit Trink- und
Nutzwassergewinnung und die flächendeckend notwendige
Abwasserentsorgung ist auch heute noch eine Domäne der
Bauingenieure.
Langfristige Wirtschaftlichkeit
Im Zuge des - zu Recht verlangten - optimalen Einsatzes finanzieller
Mittel, hat das Projektmanagement einen hohen Stellenwert
erlangt. Die Projektbegleitung, von der Zielformulierung über
Machbarkeitsstudien sowie die wirtschaftliche und technische
Überwachung der Herstellung bis zur Endabnahme der Bauwerke,
bietet dem Bauingenieur die Möglichkeit, seine umfassenden
Kenntnisse zum Wohle seiner Kunden einzusetzen.
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